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Tegernsee

Samstag, 30.05.

Wie sonst nur an Wochentagen üblich, schmeißt uns der Wecker um 5:45 Uhr aus dem Bett. Nach unserer gemütlichen Kaffeerunde und dem Packen der letzten Kleinigkeiten, geht es um 7:10 Uhr los Richtung Tegernsee.

Wir haben riesen Glück mit dem Verkehr und sehen Staus nur auf der Gegenfahrbahn. Da wir zu Hause nicht vollgetankt hatten, halten wir an der wirklich winzigen Autobahnraststätte Nürnberg Feucht an. Die Raststätte ist schon sehr speziell, der freundliche Mitarbeiter versorgt uns nicht nur mit Benzin sondern auch mit 2 Schnitzelbaguettes und Eiskonfekt.

So gestärkt, sind die letzten 200 km nur ein Katzen-Sprung. Bei zwei ausgesprochen freundlichen Mitarbeiterinnen übernehmen wir in Bad Wiessee die Wohnungsschlüssel. Der Parkplatz am Ferienhaus - halb auf dem Radweg - ist eine echte Herausforderung. Nachdem das Auto endlich geparkt ist, betreten wir unsere riesige tolle Ferienwohnung. Der Balkon mit Blick auf dem See lässt keine Wünsche offen. Nur das W-Lan will leider nicht funktionieren, der AB des Vermieters erkärt uns, dass dieser nict zu erreichen wäre. Also geht es unmittelbar nochmal zurück zum Büro der Vermietung, dort kann man uns aber auch nicht weiterhelfen. Also geht es unverrichteter Dinge ein zweites Mal zur Ferienwohnung. Wir probieren die Liegen aus und geniessen den Blick über den See. Nach einiger Zeit meldet sich das Büro der Ferienhausvermietung und löst unser Problem mit der Internetverbindung.

Zu Fuß machen wir uns auf nach Rottach-Eggern. Wir gehen die Strandpromenade entlang, bis wir am Mesner Gütl ein wunderbares Abendessen bekommen.

So gestärkt geht es zurück in die Ferienwohnung. Wir beschließen den Tag mit den Blick auf das Lichterspiel, das die untergehende Sonne auf den Wolken hinterlässt, und freuen uns, dass das vorhergesagte Gewitter scheinbar an uns vorbeigezogen ist.

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angekommen

links der Kirche das Mesner Gütl

halb auf dem Radweg :-(


Sonntag, 31.05.26

Der Tag startet mit ordentlich ausschlafen. Ungefähr zur Mittagszeit ist der Morgenkaffee ausgetrunken. Es geht zu Fuß Richtung Norden nach Bad Wiessee. Eigentlich hatten wir uns den Gasthof zur Post für das Mittagessen ausgesucht. Doch die dort spielende Blaskapelle überzeugt uns, noch ein paar Meter weiter zugehen. In der Königslinde geniessen wir dann ein leckeres Mittagessen.

Als wir bezahlen, wird hektisch die Tischdeko eingesammelt, weil in spätestens 45 Minuten ein Unwetter kommt. Dessen ungeachtet machen wir uns auf dem Weg zum Schiffsanleger. Nach 15 Minuten, 4 Anläufen und mit viel Geduld haben wir Onlinetickets für die Überfahrt gebucht. Nur leider ist in Deutschland ein Ausflugsdampfer schneller als eine Email, so besteigen wir den Kutter, als unsere Tickets immer noch auf dem Versandweg sind.
Bis zur Fahrkartenkontrolle auf halbem Wege waren die Tickets aber doch mittlerweile eingetroffen. An der Anlege Stelle Tegernsee Braustübl unterbrechen wir die Rundfahrt und sehen uns die Kirche, Läden und den Ort an.
Wir schlendern zum Bootsanleger und schliessen die Rundfahrt über Rottach-Egern nach Bad Wiessee ab. Mittlerweile hat die Blaskapelle aufgegeben.
So gehen wir zum Gasthof Gasthof zur Post und wählen wg. des immer noch ausstehenden Unwetters einen Tisch im Innenbereich. Mit ungefähr 5h Verspätung entlädt sich draussen das Unwetter als kleiner Regenschauer.

Als wir uns zu Fuß auf den Rückweg machen, ist der Regen schon vorbei und wir ziehen die Jacken nur wegen des Windes an. Kurz vor dem Ferienhaus erwischt uns dann doch noch ein wenig Regen. So kommen wir nit dem guten Gefühl nach Hause, die Jacken doch nicht den ganzen Tag umsonst spazieren getragen zu haben.

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eine Bootsfahrt ...

... die ist lustig

in der Mitte unser Haus


Montag, 01.06.

Am Ende der morgendlichen Schwimmrunde macht Mama Bekanntschaft mit dem Hund der neuen Untermieter. Nach lautem Pfeifen nehmen die Besitzer ihre Verantwortung wahr und holen den Hund zurück. Nach dem morgendlichem Kaffee geht es mit der Tegernsee Gästekarte und den Bussen des MVV kostenlos nach Rosenheim. Nachdem wir uns im Augustiner mit einem leckeren Mittagessen gestärkt haben, erkunden wir Stadt und Geschäfte.
Bei Dirndl und Stenz erstehen wir ein schickes Dirndl. In strömenden Regen geht es wieder zum Bahnhof, wo wir in den Regionalbus steigen, der uns zurück zum Ferienhaus fährt.
Nachdem das Dirndl zuhause ordentlich aufgehängt ist, geht es abschliessend noch zum Restaurant und Seehotel Malerwinkel zum Abendessen.

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der Malerwinkel

das Restaurant Malerwinkel


Dienstag, 02.06.

Heute absolviert Mama die morgendliche Schwimmrunde ohne den Kontakt zum Nachbarhund. Da auch heute die Wettervorhersage mäßig bis schlecht und nass ist, entschließen wir uns vor Ort zu bleiben.


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der morgendliche Kaffee - in der Küche

Nach den morgendlichen Kaffee geht es zu Fuß zur Touristinformation. Auf dem Weg dorthin springt uns das Monte Largo vor die Füße, wo es eine kleine Stärkung zur Mittagszeit gibt.

Auf dem weiteren Weg zur Touristinformation erstehen wir in einem niedlichen Buchladen noch den Reiseführer "111 Orte, die man am Tegernsee gesehen haben muß". Bei der Touristinformation decken wir uns mit viel Karten und Informationsmaterial ein. Bevor es weiter geht werfen wir schon einmal einen Blick auf die wesentlichen Fakten zur Umgebung. So wissen wir, wie wir über die Einkaufsmeile zurück zum Ferienhaus kommen.

Das Wetter scheint sich gerade einzuregnen. Da wir im Dauerregen abends nicht noch ein zweites mal im Regen los wollen, beschliessen wir sicherheitshalber für eine Brotzeit einzukaufen. Google führt unz zu Kramers Ladl: ein tolles Geschäft als Mischung von Cafe, Souvenier- und Delikatessladen. Wirklich toll aber leider unzureichend für eine vollständige Brotzeit. Also machen wir noch einen großen Bogen zu einem der örtlichen Edekas. Wir vervollständigen die Vorräte für die Brotzeit und machen uns auf den Rückweg zum Ferienhaus.

Der Himmel scheint sich weitestgehend ausgeregnet zu haben, sodass wir uns doch noch ein weiters Mal auf den Weg machen. Die naheliegende Rainer Stuben bietet leider keinen freien Tisch mehr, also gehen wir weiter zum Gasthof zur Weissach. Im Widerspruch zu unserer Informatin bei Google befindet sich der Laden in der Sommerpause bis zum 8.10.

Also geht es weiter in den Ort bis zum Rossner wo wir ein leckeres Abendessen bekommen. Von dort geht es dann bei leichtem Nieselregen den See entlang zurück ins Ferienhaus.


Mittwoch, 03.06.

Auch der Regen hält die Mama nicht von der morgendlichen Runde durch den Tegernsee ab. Wieder verbreitet die Wettervorhersage wenig Optimismus. Trotzdem machen wir uns ganz unerschrocken mit dem Auto auf zu den Rottach-Wasserfällen. Um Stimmung und Kraft zu stärken, starten wir den Spaziergang am Almhof Oafach.
Es ist nicht nur ein Gasthaus, sondern auch ein kleines Geschäft mit vielen Naturprodukten, eines davon hat uns besonders angesprochen und zur Mitnahme überredet: Ein geflecktes Schaffell für das heimatliche Sofa. Anläslich des 100 jährigen Bestehens gibt es dort eine Ausstellung, die uns die Wirtin mit großer Begeisterung erklärt. So ausgestattet, motiviert und gestärkt starten wir unseren Spaziergang zu den Rottach Wasserfällen.


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im Almhof

Papa

und Mama vorm Wasserfall

Gerade im wechselhaften regnerischen Wetter haben die gar nicht SO kleinen Wasserfälle ihren besonderen Charme. Erneut einsetzender Regen hält uns aber davon ab, unseren Spaziergang zu erweitern. So geht es weiter zum lokalen Edeka, Vorräte auffüllen.
Da das Auto noch die letzten Mücken von der Anfahrt trägt und auch der erste Vogel die Kofferraumklappe als Zielscheibe für sich entdeckt hat, geht es noch zur „Tigerwäsche“.

Die Anleitung ist eindeutig: Code scannen, einfahren und NICHT aussteigen, Wäsche startet automatisch … nach 2 bis 3 Minuten kommen Papa Zweifel, ob die Anlage nicht vielleicht doch eine Fehlfunktion haben könnte - entgegen der Anleitung mal aussteigen und kucken ? - besser nicht - das könnte ganz schön schief gehen, bei offener Fahrertür in der engen Anlage und Papa zwischen Tür und Auto - also noch mal rückwärts raus umd wieder rein - nichts passiert.
Also Mama anrufen, die vorne in der Tankstelle steht: „frage doch bitte mal, wie man die Amlage startet“ - Antwort: "raus und wieder reinfahren - hatte ich ja schon erfolglos versucht … da stand dann eine Frau mit Esso Jacke vor uns: "na sie müssen aussteigen und auf Start drücken." - „Echt?! Da steht aber NICHT aussteigen.“ - „ich weiß es besser, ich bin die Pächterin." - „Ok, aber dann stimmt die Anleitung nicht.“ - sie sieht nach und bestätigt: "ja, da haben sie Recht." Auch der Mitarbeiter von vorher schaut noch mal vorbei: "ach so, ja die Anleitung stimmt nicht." … naja, die Anlage wäscht Mücken, Blüten und Vogeldreck vom Lack und die ganze Aktion dauert viel länger als gedacht, aber ist eben doch von Erfolg gekrönt.

Danach besuchen wir noch die Naturkäserei Tegernseer Land: mal schauen was als Souvenir überlebt oder doch die nächsten Tage als Proviant genutzt wird.
Nachdem die Einkäufe im Ferienhaus verpackt sind, geht es zum abschliessenden Abendessen in den Postilion.


Donnerstag, 04.06., "Happy Kadaver"

Auch heute startet Mama den Tag als Wassernixe. Beim morgendlichen Kaffee stellen wir freudig überrascht fest, dass die Wettervorhersage ganz anders aussieht als noch gestern Abend, der Regen kommt heute erst um 19:00 Uhr.

Also starten wir die Wanderung zur 1.117 m hoch gelegenen Wallbergmoosalm. Die Wanderung startet ganz entspannt, immer parallel zur Weissach. Bis es irgendwann links ab zur Talstation der Wallbergbahn geht. Deutlich steiler als erwartet, geht es ungefähr 400 Höhenmeter zur Alm. Unterwegs geniessen wir die vielfachen Ausblicke über den Tegernsee, oben angekommen können wir die Erfrischungen gut gebrauchen.

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unser Panorama Fenster

Wallbergmossalm

die Naturkäserei

ungefähr mittig das Braustüberl Tegernsee,
unten, im rechten Drittel die St. Laurentius Kirche,
die aus der anderen Seite der Mittelpunkt
des "Malerwinkels" ist

Den Abstieg unterbrechen wir im Lokal Alpenwildpark.

Nach kurzer Pause geht es weiter hinunter zum Abendessen im Kaminrestaurant.
Als wir das vermeintlich reservierte Restaurant betreten wollen, werden wir gefragt "ob wir denn dazu gehören",
"nö wir haben aber einen Tisch bestellt",
"aber nicht bei mir",
"na ja, im Kaminrestaurant",
"da müssen sie da vorne ins Haupthaus".
So hatten wir also - aus Versehen - einen Tisch in einem Restaurant eines 5 Sterne Hotels gebucht. Nach dem ersten Schock genießen wir das luxuriöse Ambiente und den exklusiven Service. Das Essen ist wirklich hervorragend und gemessen am Preisspiegel hier, nicht so teuer wie befürchtet.

Auf dem Rückweg kommen wir nochmal an der Hütte vorbei, in der wir eigentlich gedacht hatten, den Tisch bestellt zu haben. Der freundliche Herr, der uns vorher ins Hotel verwiesen hat, bietet uns an, für den nächsten Dienstag einen Tisch zum Grillen zu reservieren. Das Angebot nehmen wir wahr und sind gespannt auf den nächsten Dienstag. Voll von den vielen und und zum Teil sehr überraschenden Eindrücken geht es zurück ins Ferienhaus.


Freitag, 05.06.

8:51 Uhr erinnert uns der Wecker, dass wir heute nach München wollen. Wenn die Münchener am Brückentag zum Tegernsee fahren, muss in München ja Platz sein. Der Tegernsee muss heute auf Mama verzichten, da es direkt nach dem Morgenkaffee mit dem Buss nach Gmund geht. Von dort geht es mit der Regionalbahn direkt nach München Hauptbahnhof. Über den Stachus geht es Richtung Marienplatz.
Neben den vielen Geschäften lockt uns auch das Augustiner an. Statt des üblichen "Grüss Gott" empfängt uns der Mitarbeiter dort mit "ich höre". Der nicht mehr ganz junge Mitarbeiter versorgt uns bestens und ausgesprochen freundlich.

Wir schlendern weiter die Fußgängerzone entlang, genießen den Besuch im Legostore und Sammeln am Viktualienmarkt Geruch und Appetit für mind. 5 weitere Mahlzeiten.
Nach einem weiteren Spaziergang machen wir uns langsam und schweren Herzens auf den Rückweg zum Hauptbahnhof. Der Lokführer hält die Regionalbahn für uns direkt zum Einsteigen bereit.

Der Zug bringt uns mit nur wenig Verspätung nach Gmund, wo wir noch unseren Anschlußbus zum Tegernsee erwischen. Nach ein wenig Schlendern durch Rottach Eggern kommen wir in Egern 51 an.
Der reservierte Platz an der Theke stellt sich als ein Platz am Fenster mit direktem Blick auf dem Tegernsee heraus. Mit vielen guten Eindrücken geht es zurück ins Ferienhaus.

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im Augustiner Stammhaus

Mama an der Spaßkasse

Mama im Egern 51

der Blick aus dem Fenster


Samstag, 06.06.

Heute startet der Tag für Mama wieder mit einem Besuch bei der Tegernseer Fischwelt. Die Wettervorhersage ist durchwachsen aber nicht hoffnungslos. Also wollen wir heute eine kleine Wanderung machen.

Mit dem Bus geht es nach Kreuth. Im Poststüberl stärken wir uns für den Weg zum Wildbad Kreuth.
Bevor es richtig los geht wollen wir noch Kaffee kaufen und drücken hoffnungsvoll die Türklinke des Fein und Naturkostladens, leider verschlossen.
Ein wenig enttäuscht wollen wir unsere Wanderung aufnehmen, plötzlich öffnet sich die Tür und es erschallt ein "was brauchen sie denn? Kaffee to go?"
"Nö, zum Aufbrühen, für morgen Früh"
mit einem kleinen Paket gemahlenem Kaffee im Gepäck verabschieden wir uns von der freundlichen Eigentümerin, die den Laden gleich hinter uns wieder abschliesst.

Der Reiseführerempfehlung folgend, machen wir uns auf den Weg zur naheliegenden Hubertuskapelle für einen schönen Ausblick. Wir haben das Glück dort Thomas Esterl zu treffen, der genau diese Kapelle als Dank für seine Genesung nach einem schweren Unfall bei Waldarbeiten erbaut hat. Nach einem langen Gespräch über Boden-Erosion in den Alpen, Bauaktivitäten und Grundstückspreise (bis zu 30.000 Euro pro m2) scheiden wir mit freundlichem Winken als Freunde.


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Postsüberl in der Sonne

Hubertuskapelle

Weiter geht es, immer die Weissach entlang, einem schönen laufend leicht ansteigenden Wanderweg folgend. Ca. 10 Min. vor dem Wildbad beginnt es zunehmend stärker zu Regnen. Wir haben Glück und erreichen das herzogliche Gasthaus Altes Bad noch bevor Petrus die auch wirklich letzte Schleuse öffnet. Während es draussen Hunde und Katzen regnet, planen wir den Rückweg. Es hellt auf und so beschließen, wir nicht nur zurück nach Kreuth, sondern komplett nach Rottach-Eggern zurück zu wandern.

An vielen kleinen Stationen mit Erklärungen der Besonderheiten dieses Naturschutzgebietes für Kinder und einladenden Ruhestationen für uns Älteren geht es gemütlich ohne weiteren Regen zur Gaststätte Alpenwildpark.

Nach einem stärkenden Abendessen geht es über einen kleinen Umweg am Tergernsee entlang zurück zum Ferienhaus.

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Wildbad Kreuth im Regen

bei Sonne auf der Schiffsschaukel

Tegernsee in Abendstimmung


Sonntag, 07.06.

Die Vorhersage sieht heute besser aus als sonst. Also entschliessen wir uns für das Schönwetterprogramm und wollen den Tegernseer Höhenweg gehen. Wir starten mit dem Bus nach Tegernsee. Damit wir den Aufstieg auch schaffen, stärken wir uns erstmal im „Biergarten Steg 1“.

Dann geht es auf zum Höhenweg. Zwischen den Bäumen hindurch hat man einen schönen Blick auf den Tegernsee und das gegenüberliegende Ufer. Es geht immer wieder rauf und runter und an vielen weiteren Stellen hat man einen tollen Blick auf den Tegernsee. Wir beenden den Höhenweg in Gmund. Dort ruhen wir uns im Maximilian von den Strapazen der Wanderung aus.
Gmund und die nordöstliche Ecke des Tegernsees haben nicht viel zu bieten - so machen wir nur einen kurzen Spaziergang über den Mangfallsteg zum Bahnhof.


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da hinten liegt unuser Ferienhaus

in der Bildmitte eine Segelschule

St. Ägidius Kirche in Gmund


Dort steigen wir in den Bus nach Bad Wiessee, der unsere Seeumrundumg fortsetzt. Im Ort geniessen wir im Sonnenschein die Strandpromenade und ein leckeres Abendessen in der „Speisenmeisterei“.
Mit dem Spaziergang zum Ferienhaus vervollständigen wir unsere Seeumrundung und beschließen den Tag.

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Tegernsee Nixe mit der Wiesser Seejungfrau

Seejungfrau mit Papa


Montag, 08.06.

Die Wettervorhersage hat für heute Optimismus verbreitet und den ersten Regen erst für 16.00 Uhr angekündigt. Also entscheiden wir uns für das Gutwetter Programm und lassen uns um 7:21 Uhr aus dem Bett schmeissen. Nach dem gemütlichen Morgenkaffee, machen wir uns mit dem Auto auf nach Jenbach.

Bei aller schönstem Sommerwetter besteigen wir den offenen Waggon der Achenseebahn, der mit der Dampflok den Berg hinauf geschoben wird. Unterwegs in Maurach wird umgespannt und die Dampflok zieht nun den Zug bis Seespitz. Am Bahnhof wird erneut umgespannt und die Lok drückt die Wagen die letzten Meter bis zur Endstation. Nach kurzem Aufenthalt geht es wieder nach Jenbach zurück.
An der Gleisalm, direkt am Bahnhof, gibt es eine kleine Erfrischung. Bei einem Spaziergang stellen wir fest, dass es in Jenbach ausser dem Bahnhof nicht viel zu entdecken gibt.


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Lok Georg

Georg mit den Wagen, die uns zum Achensee bringen

Entschleunigung

an der Bergstation, Achensee


Also machen wir uns über Kitzbühel, Thiersee und den Ursprungpass zurück zum Ferienhaus.

Nach einem kleinen Einkauf ruhen wir uns auf der sonnigen Terrasse des Ferienhauses kurz aus.

Zum Abendessen geht es in die Dorfschänke in Rottach.Egern.
Es geht zurück über die Seepromendase zum Ferienhaus. Wir entwischen dem grössten Regenschauer im Augustiner und gehen die letzten Meter ins Ferienhaus mit angezogenen Regenjacken zurück.

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Terasse des Ferienhauses, ausnahmsweise mit Sonne

Kartenhaus mir runden Deckeln!


Dienstag, 09.06.

Durch das regnerische Wetter wird es gar nicht richtig hell im Schlafzimmer, so dass Papa und Mama später aus dem Bett fallen als sonst. Heute macht Mama ihre Morgenrunde durch den Tegernsee erst nach dem Kaffee.
Da es offensichtlich ein Regentag bleiben wird, machen wir heute die große Tegernseerundfahrt. Wir gehen zu Fuß nach Rottach-Eggern. Es ist schon Mittagszeit, also stärken Papa und Mama sich erstmal mit einer geteilten Portion Oabatzda.

Dann geht es auf das Schiff Richtung Bad Wiessee. Es regnet ununterbrochen weiter, aber auf dem hinteren Oberdeck gibt es überdachte Plätze, die auch bei diesen Wetter halbwegs trocken bleiben.
Über Gmund geht es mit dem Kutter weiter bis nach Tegnsee wo wir unsere Rundfahrt unterbrechen, um den Kreislauf wieder ein wenig in Schwung zu bringen.
Der Regen ist so hartnäckig, dass selbst die Schlange vor der Eisdiele, die sich sonst mindestens bis zur Straße erstreckt, scheinbar weggespült ist. So fühlt sich Papa ermutigt, zu gucken ob es nicht Waldmeistereis gibt. Tatsächlich ist Waldmeistereis im Angebot, sodass Mama und Papa die Kälte von draussen durch Mars- und Waltmeistereis von innen bekämpfen. Irgendwann entern wir wieder das Schiff und fahren die letzte Etappe wieder zum Startpunkt unserer Rundreise in Rottach-Eggern.

Bei nicht nachlassendem Regen spazieren wir zu Seelaub, einem hier am Tegernsee recht prominenten Mode-Label. Für unsere Jungs erstehen wir hier Hoodies als Mitbringsel. Wir wandern weiter durch den Regen ins Ferienhaus, um unsere Einkäufe zu verstauen.

Nach einer kurzen Pause geht es zu Grill- und Kaminstuben, diesmal landen wir tatsächlich in der gemütlichen Holzhütte und genießen Rind und Lachs vom Grill.

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Steg des Ferienhauses

Steg mit Tegernsee Nixe

die übliche Parkplatz Belegung am Tegernsee

jetzt die ...

... große Seefahrt

Grill und Kaminstübl


Nach dem Essen machen wir einen kleinen Umweg, um noch einmal an die Strandpromenade des Tegernsees zu kommen. Die Regenjacken tragen wir nur noch zum Trocknen.
Wir kommen an 2 Bibern vorbei, von denen der Grössere die Ausmaße eines fetten großen Hundes zu haben scheint, leider sind die beiden schneller im Wasser als das iPhone zum fotografieren in der Hand.

Auch wenn wir die Sonne den ganzen Tag nicht gesehen haben, scheint sie mittlerweile doch irgendwie untergegangen zu sein. Wir kommen müde, satt, zufrieden und unerwartet trocken am Ferienhaus an.


Mittwoch, 10.06.

Da die Wettervorhersage für heute nochmal auf Dauerregen steht, soll es heute nach Bad Tölz gehen. Der Wecker erinnert uns ans Aufstehen und die Tegernseeer Fischwelt muss heute ohne Mama wach werden. Nachdem gemütlichen Morgenkaffee geht es mit dem Bus nach Gmund und weiter nach Bad Tölz.

Das Wetter hält sich zuverlässig an die Vorhersage und lässt den Regen nicht unterbrechen. Die Altstadt von Bad Tölz sieht aber auch im Regen schön aus. Wir stöbern durch die Altstadt und durch viele Geschäfte bis wir im Restaurant des Posthotels Kolberbräu eine kleine Stärkung einnehmen.

Danach geht es weiter durch die Altstadt bis hinunter zur Isar. Von dort sehen wir die Kalvarienbergkirche. Da die Lage oben auf dem Berg eine gute Aussicht verspricht, machen wir uns an den Aufstieg. Über viele, viele z.T. glitschige Holzstufen geht es bergauf. Der Blick von oben auf die Isar und Bad Tölz ist wirklich schön. Der ununterbrochene Regen hält uns aber davon ab, die Handykameras herauszuziehen. Es geht den deutlich breiteren und flacheren Kreuzweg wieder hinunter in die Altstadt. Es geht zurück zum Bahnhof von Bad Tölz mit dem Bus über Gmund zurück zum Ferienhaus.

Schon die ersten Tage nach der Ankunft am Tegernsee hatten wir einen Tisch an der nahegelegenen Fährhütte 14 reserviert. Also geht es nach einer kurzen Verschnaufpause zum Restaurant. Papas Kanninchenroulade hat die Größe eines einzelnen Cevapcici Röllchens. Mama sorgt mit ihrem zwitem Stück vom Wiener Schnitzel dafür, dass der Papa nicht verhungern muss. Geschmacklich sind beide Gerichte aber echt Spitzenklasse.

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Morgenkaffee im Wohnzimmer

Kalvarienbergkirche

Stadtmuseum Bad Töz

Fährhütte 14 am Tegernsee

Noch ganz beseelt von dem tollen Abendessen geht es glücklich und zufrieden zurück ins Ferienhaus.


Donnerstag, 11.06.

Mama startet den Tag mit ihrer Runde durch den Tegernsee. Die Wettervorhersage ist nicht aussichtslos, also starten wir mit dem Auto nach Garmisch-Partenkirchen. Wir haben 3 Optionen im Kopf: Trotz Wochentag und Vorsaison ist der Parkplatz am Olympiastadion erschreckend voll. Wir finden noch einen Platz und machen uns auf den Weg nach Garmisch. Die Zugspitze ist in den Wolken verschwunden aber der Regen kommt mittlerweile aus helleren Wolken. Wir stärken uns erst einmal im „Gasthof zum Rassen“ und entscheiden uns für die mittlere Alternative: den Stadtbummel.
Zumindest bei uns unten im Ort reißt der Himmel auf und lässt immer wieder einen Blick zumindest auf einen Teil der Gipfel unserer Umgebung frei.
So genießen wir erst die Flaniermeile von Partenkirchen und danach von Garmisch. Mit Blick auf in weiten Teilen in den Wolken verschwundenen Gipfeln schlendern wir zurück zum Auto. Über Walchen und Kochelsee geht es zurück ins Ferienhaus. Von dort gehrt es nochmal zu Fuß nach Rottach-Eggern.


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Lok in Garmisch

pbL (persönliches blaues Loch),
das den Blick auf einen Teil der Gipfel ermöglicht

Abendstimmung am Tegernsee

Nach einem Abendessen im Augustiner ("Mesner Gütl") geht es über die Strandpromenade entlang an vielen, vielen Lichtern am gegenüberliegenden Ufer zurück ins Ferienhaus.


Freitag, 12.06.

Mama startet den Tag wieder mit Schwimmen im Tegernsee. Heute hatten wir für schönes Wetter eine kleine Wanderung überlegt, bei schlechtem Wetter wollten wir nochmal nach München. Petrus macht uns sehr schnell klar, dass es heute nach München geht.

Die Busverbindung bis zum S-Bahnbahnhof ist gänzlich unerwartet ein Schulbus. So stehen wir zwischen Tegernsee und Holzkirchen zwischen vielen Schülern und heben das Durchschnittsalter im Bus ganz gewaltig. Mit der S-Bahn geht es zum Marienplatz in München. Im Augustiner am Dom gibt es ein tolles Mittagessen.

Mit U-Bahn und Bus geht es zum Chinesischen Turm im englischen Garten. Mittlerweile hat der Regen ausgesetzt, so dass wir den Spaziergang wirklich geniessen. Vom Monopteros (Pavilion im englischen Garten) genießen wir einen tollen Blick auf die Frauenkirche und die umgebenden Gebäude.

Leider ist der Tag so weit vorangeschritten, daß wir uns auf dem Weg zum Ferienhaus machen. Mit S-, U-Bahn und Bus geht es nach Bad Wiessee dort gibt es die "Henkersmahlzeit" am Tegernsee im Gasthof zur Post, der uns anfangs des Urlaubs schon so gefallen hat.

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Mitbringsel aus der Naturkäserei

auf dem Weg zum Englischen Garten

Blick vom Monopteros auf München

das Monopteros

Zurück ins Ferienhaus geht es im Dunkeln entlang der Seepromenade mit fantastischem Blick auf das gegenüberliegende Ufer, damit haben wir dann unsere letzte Tegernsee Umrundung in diesem Urlaub abgeschlossem.


Samstag, 13.06.

7:21 Uhr weckt uns Papas iPhone mit Entengeschnatter. Von draußen scheint eine echte Ente zu antworten. Es gibt den letzten Morgen Kaffee im Ferienhaus. Schweren Herzens wird alles aufgeräumt und zusammengepackt und um 9:30 Uhr schliessen wir das letzte mal die Ferienhaustür hinter uns zu. In Bad Wiessee werfen wir unsere Schlüssel bei der Hausvermittlung in den Briefkasten und machen uns auf den Weg nach Hause.

Straßen und Autobahnen sind recht voll, wir kommen aber gut voran, nur um Ingolstadt herum haben wir ein wenig mit dem dichten Verkehr zu kämpfen. Zwischen Nürnberg und Erlangen machen wir an einem Autohof eine kurze Rast. Die Autobahn ist recht voll, trotzdem geht es ohne nennenswerten Stau weiter Richtung Hildesheim. Nach einem ganz kurzen Stop an der Raststätte Uttrichshausen geht es weiter nach Hause.

Max meldet sich am Telefon. Wir verabreden, dass er für eine Brotzeit zu Hause einkauft. In Groß Düngen tanken wir das Auto wieder voll und spülen in Ochtersum all das Ungeziefer und den Dreck vom Autolack ab, den wir die letzten 640 km eingesammelt haben. Die Brotzeit mit Max im heimatlichen Esszimmer ist ein toller Abschluss. Damit ist dann auch wieder dieser Urlaub leider zu ENDE.
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